Störung

Störung der Amazon-Schnittstelle von FFN Connect

Amazon stellt der App von FFN Connect derzeit keine Lieferanschriften bereit. Amazon-Bestellungen ohne Lieferadresse erreichen das Fulfillment nicht – so trägst du sie mit dem Bestellbericht nach.

Stand 13. Oktober 2026. Die Störung betrifft ausschließlich Amazon-Bestellungen, die über die Middleware FFN Connect in unser Lager laufen. Läuft dein Amazon-Konto direkt über eLogix, ist nichts betroffen.

Was passiert ist

Amazon stellt der App von FFN Connect aktuell keine Lieferanschriften bereit. Grund ist nach Auskunft von FFN Connect ein Missverständnis: Amazon hat der App den Zugriff auf personenbezogene Daten entzogen, und dazu gehört auch die Lieferadresse des Käufers.

Eine Amazon-Bestellung ohne Lieferadresse lässt sich nicht an das Fulfillment übermitteln – wir wüssten nicht, wohin das Paket geht. Die betroffenen Bestellungen bleiben deshalb in FFN Connect stehen, statt bei uns als Auftrag anzukommen. In deinem eLogix-Dashboard fehlen sie entsprechend.

FFN Connect arbeitet mit Amazon an einer Lösung. Sobald sich etwas ändert, aktualisieren wir diesen Artikel.

Amazon-Lieferadressen mit dem Bestellbericht nachtragen

Bis die Schnittstelle wieder liefert, kannst du die Adressen selbst nachtragen. Danach werden die betroffenen Bestellungen automatisch erneut übermittelt und laufen normal ins Fulfillment.

  1. Öffne in Seller Central die Bestellberichte.
  2. Wähle den Reiter FBM Nicht versandte Bestellungen und klicke auf Bericht anfordern.
  3. Sobald der Bericht fertig ist, lade ihn herunter.
  4. Lade die Datei unverändert in FFN Connect hoch.

Bestellberichte in Seller Central öffnen

Alternativ geht auch eine eigene CSV-Datei. Pflicht sind diese Spalten:

  • order-id
  • recipient-name
  • ship-address-1
  • ship-postal-code
  • ship-city
  • ship-country

Optional, wenn vorhanden: ship-address-2 und ship-phone-number.

Warum uns das selbst betrifft – und warum nicht

Für die Amazon-Anbindung nutzen wir keine Middleware. Unsere eigene Anbindung läuft direkt zwischen der eLogix-Plattform und deinem Seller-Central-Konto über die Selling Partner API. Wo Amazon direkt mit uns spricht, kann keine dritte App dazwischen den Zugriff verlieren.

Betroffen sind nur Konten, deren Amazon-Bestellungen über FFN Connect zu uns kommen. Das ist historisch gewachsen: Wer mit FFN Connect angefangen hat, ist oft dabeigeblieben, weil es lief.

Wenn du nicht davon abhängig sein willst

Du kannst dein Amazon-Konto direkt mit eLogix verbinden. Das dauert keine Stunde, läuft über die Autorisierung in Seller Central und braucht keinen Projektplan. Was du danach hast:

  • Keine Middleware auf dem Weg. Bestellungen, Bestände, Sendungsnummern und Retouren laufen direkt zwischen Amazon und uns.
  • Eine Stelle für Fehler. Hängt etwas, siehst du es im eLogix-Dashboard und wir sehen es auch – ohne eine dritte Partei zu fragen.
  • MFN und Seller Fulfilled Prime aus demselben Bestand wie deine anderen Kanäle.

Wenn Amazon bei dir noch über FFN Connect läuft, lies wie die Amazon-Anbindung bei uns funktioniert. Eines noch: Schalte den alten Weg vor dem Umschalten ab – sonst entsteht zu jeder Bestellung ein zweiter Auftrag, zweimal kommissioniert und zweimal berechnet. Das Dashboard weist dich darauf hin, wenn es solche Aufträge in deinem Lager findet.

Fragen zu deinem Konto?

Im kostenfreien Fulfillment-Audit sehen wir uns deine Kanäle, Mengen und Anbindungen an – und sagen dir, was ein Wechsel bei dir konkret bedeutet.