Was passiert ist
Amazon stellt der App von FFN Connect aktuell keine Lieferanschriften bereit. Grund ist nach Auskunft von FFN Connect ein Missverständnis: Amazon hat der App den Zugriff auf personenbezogene Daten entzogen, und dazu gehört auch die Lieferadresse des Käufers.
Eine Amazon-Bestellung ohne Lieferadresse lässt sich nicht an das Fulfillment übermitteln – wir wüssten nicht, wohin das Paket geht. Die betroffenen Bestellungen bleiben deshalb in FFN Connect stehen, statt bei uns als Auftrag anzukommen. In deinem eLogix-Dashboard fehlen sie entsprechend.
FFN Connect arbeitet mit Amazon an einer Lösung. Sobald sich etwas ändert, aktualisieren wir diesen Artikel.
Amazon-Lieferadressen mit dem Bestellbericht nachtragen
Bis die Schnittstelle wieder liefert, kannst du die Adressen selbst nachtragen. Danach werden die betroffenen Bestellungen automatisch erneut übermittelt und laufen normal ins Fulfillment.
- Öffne in Seller Central die Bestellberichte.
- Wähle den Reiter FBM Nicht versandte Bestellungen und klicke auf Bericht anfordern.
- Sobald der Bericht fertig ist, lade ihn herunter.
- Lade die Datei unverändert in FFN Connect hoch.
Bestellberichte in Seller Central öffnen
Alternativ geht auch eine eigene CSV-Datei. Pflicht sind diese Spalten:
order-idrecipient-nameship-address-1ship-postal-codeship-cityship-country
Optional, wenn vorhanden: ship-address-2 und ship-phone-number.
Warum uns das selbst betrifft – und warum nicht
Für die Amazon-Anbindung nutzen wir keine Middleware. Unsere eigene Anbindung läuft direkt zwischen der eLogix-Plattform und deinem Seller-Central-Konto über die Selling Partner API. Wo Amazon direkt mit uns spricht, kann keine dritte App dazwischen den Zugriff verlieren.
Betroffen sind nur Konten, deren Amazon-Bestellungen über FFN Connect zu uns kommen. Das ist historisch gewachsen: Wer mit FFN Connect angefangen hat, ist oft dabeigeblieben, weil es lief.
Wenn du nicht davon abhängig sein willst
Du kannst dein Amazon-Konto direkt mit eLogix verbinden. Das dauert keine Stunde, läuft über die Autorisierung in Seller Central und braucht keinen Projektplan. Was du danach hast:
- Keine Middleware auf dem Weg. Bestellungen, Bestände, Sendungsnummern und Retouren laufen direkt zwischen Amazon und uns.
- Eine Stelle für Fehler. Hängt etwas, siehst du es im eLogix-Dashboard und wir sehen es auch – ohne eine dritte Partei zu fragen.
- MFN und Seller Fulfilled Prime aus demselben Bestand wie deine anderen Kanäle.
Wenn Amazon bei dir noch über FFN Connect läuft, lies wie die Amazon-Anbindung bei uns funktioniert. Eines noch: Schalte den alten Weg vor dem Umschalten ab – sonst entsteht zu jeder Bestellung ein zweiter Auftrag, zweimal kommissioniert und zweimal berechnet. Das Dashboard weist dich darauf hin, wenn es solche Aufträge in deinem Lager findet.
