Am 26. Oktober lief die letzte Folge der 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“. Für die Gründerinnen und Gründer, die in dieser Staffel aufgetreten sind, war der Abend der Ausstrahlung ein Ausnahmezustand: Shop am Limit, Bestellungen im Minutentakt, das Handy voller Benachrichtigungen.
Wer das hinter sich hat, denkt oft, das Schwerste sei geschafft. Aus Sicht der Logistik ist es umgekehrt.
Der Auftritt ist ein Peak, kein Plateau
Berichte über Startups nach ihrem Auftritt zeigen immer wieder dasselbe Muster: An einem Abend kommen so viele Bestellungen wie sonst in Wochen oder Monaten. Teams, die bis dahin aus dem Wohnzimmer oder einem kleinen Lager versendet haben, stellen kurzfristig Aushilfen ein, arbeiten in Schichten – und sind trotzdem tagelang im Rückstand. Die bekannten Problemfälle sind nicht die, die zu wenig verkauft haben, sondern die, die mehr verkauft haben, als sie liefern konnten.
Dazu kommt: Die Sendung ist nicht nur ein Abend. Die Folgen laufen vorab auf RTL+, werden wiederholt, Ausschnitte kursieren in sozialen Medien. Und in diesem Jahr läuft das Staffelende direkt in das Weihnachtsgeschäft hinein – mit Black Friday am 27. November.
Die zweite Welle
Nach dem Abend der Ausstrahlung folgt für viele Startups eine zweite, länger anhaltende Welle:
- Nachbestellungen von Kunden, die am Abend nicht zum Zug kamen oder auf Lieferung warten.
- Wiederkäufe der ersten Kunden, wenn das Produkt überzeugt.
- Das Weihnachtsgeschäft, das mit der frischen Bekanntheit stärker ausfällt als in jedem Jahr davor.
- Der Handel: Wer einen Deal gemacht hat, steht oft vor dem ersten Listing in Drogerie- oder Lebensmittelhandel – mit Paletten, Lieferavis und Zeitfenstern.
Jede dieser Wellen für sich wäre zu bewältigen. Zusammen überfordern sie ein Team, das eigentlich Produkt, Marketing und Finanzierung im Blick haben sollte, nicht Klebeband und Paketabholung.
Was ein Fulfiller dann können muss
Wer jetzt einen Fulfillment-Dienstleister sucht, sollte nicht nach dem Preis je Paket an einem normalen Tag fragen, sondern danach, was an den unnormalen Tagen passiert:
- Spitzen auffangen. Ein Lager mit vielen Händlern kann die Spitze eines einzelnen auffangen, weil nicht alle gleichzeitig ihren Peak haben. Bei uns gehen Aufträge, die bis 14:00 Uhr eingehen, am selben Tag raus; bei sehr hohem Volumen am Abend liefern wir auf Anmeldung bis 18:30 Uhr direkt ins Paketzentrum.
- Klein anfangen dürfen. Keine Mindestmenge und keine Mindestfläche: Wer mit einer Palette startet, startet mit einer Palette. Unser Tarif Starter gilt für weniger als 100 Pakete im Monat – und wächst mit.
- Ein Bestand für alle Kanäle. Eigener Shop, Amazon, TikTok Shop und später der Handel aus demselben Bestand. Sonst ist die Ware im Peak im falschen Lager.
- Handel können. Paletten nach Vorgabe des Handelspartners, Lieferavis, Etiketten, Zeitfenster – aus demselben Bestand wie das Onlinegeschäft. Mehr dazu unter B2B-Versand.
- Zahlen zeigen. Was hat welcher Auftrag gekostet? Gerade in der Phase, in der Investoren auf die Marge schauen, muss das nachvollziehbar sein.
Der Moment ist jetzt
Für Startups aus dieser Staffel ist das Zeitfenster eng: Wer die Logistik noch vor Black Friday umstellen will, muss die Ware in den nächsten Wochen anliefern. Ein Umzug mitten im Dezember ist möglich, aber nicht klug. Die Alternative: jetzt das Gespräch führen, die Anbindung vorbereiten und den Umzug so legen, dass er das Weihnachtsgeschäft trägt statt es zu gefährden.
Wie man sich auf Spitzen vorbereitet, die man nicht genau planen kann, steht in unserem Artikel Viral gegangen – das Muster ist bei einem TV-Auftritt dasselbe. Was im November und Dezember sonst zählt, steht unter Peak-Saison 2026.
Wenn du aus der Höhle der Löwen kommst und einen Fulfiller suchst, der auch an solchen Tagen funktioniert: Im kostenfreien Logistik-Audit sehen wir uns deine Mengen, Kanäle und Termine an und sagen dir ehrlich, ob und wie es passt. Was es kostet, rechnest du vorher im Kostenrechner durch.
Stand: Oktober 2026. eLogix steht in keiner Verbindung zur Sendung „Die Höhle der Löwen“ oder zu VOX.
